Die Google Ads Kosten

Lucas Obstfeld

FOUNDER

12. Juli 2021

In diesem Beitrag lernst Du, wie die Kosten bei Google entstehen und wie Google diese abrechnet. Außerdem lernst Du wie Google Ads weiterhin ein wichtiger Bestandteil Deines Onlinemarketing-Mix sein sollten und warum Du unbedingt YouTube in den Mix mit Aufnehmen solltest.

Wie entstehen die Google Ads Kosten?

Das grundlegende Abrechnungsmodell Googles basiert auf Klickpreisen. Das bedeutet, dass Google nur dann Kosten berechnet, wenn ein User auf eine Anzeige geklickt hat. Den fälligen Betrag nennt man Cost-Per-Click oder kurz CPC. Wichtig ist hier nochmal deutlich festzuhalten, dass zunächst nicht für die Ausspielung der Anzeigen gezahlt wird, sondern, nur wenn ein User mit dieser interagiert. Dies ist ein sehr faires Abrechnungsmodell, da zunächst Anzeigen geschaltet werden können, ohne das dies etwas kostet. Es wird demnach nur im Erfolgsfall, der Interaktion mit einer Anzeige, ein Betrag fällig.

Das Auktionsprinzip und der CPC

Google selbst setzt keine Mindestbeträge für die jeweiligen Klickpreise fest. Die Höhe des zu zahlenden CPCs unterliegt dem Auktionsprinzip. Das bedeutet, dass eine Versteigerung zwischen allen Werbetreibenden, die auf das jeweilige Keyword bieten, stattfindet. Der Höchstbietende bekommt die erste Anzeigenposition.

Mehr über das Auktionsprinzip erfährst Du hier!

Neue Abrechnungsmodelle & die Smarten Gebotsstrategien

Die Weiterentwicklung der Google Ads Gebotsstrategien sowie das Hinzunehmen neuer Kampagnenarten hat selbstverständlich Auswirkung auf das Abrechnungsmodell von Google. Da viele Formate nicht mehr ausschließlich den Klick eines Users als Ziel haben, sondern unter anderem Ziele wie eine möglichst große Ausspielung, also viele Impressionen haben, hat Google hier sein Modell angepasst. So ist es z.B. möglich Display- & Video Kampagnen mithilfe des CPM, Cost-Per-Mille, zu Deutsch Tausend-Kontakt-Preis, abzurechnen.

Durch die neuen `Smarten Gebotsstrategien´ hat sich auch die Abrechnung verändert. So haben diese Strategien zum Ziel maximal viele Conversions, Conversions zu einem bestimmten Preis oder Conversions mit einer gewissen Rentabilität zu erzielen. Hierbei ist der Klickpreis untergeordnet. Es wird Google vorgegeben Conversions zu einem bestimmten Preis zu erzielen, dabei wird nicht mehr auf den CPC geachtet. 

Mehr zu den Gebotsstrategien erfährst Du hier!

Trotz dieser Änderungen wird der CPC weiterhin immer ausgezeichnet. Dieser KPI ist auch bei der Optimierung der Kampagnen weiter einer der entscheidenden Faktoren, jedoch nicht mehr der alles entscheidende. Denn da es nun aufgrund des Trackings möglich ist, Preise direkt für die gewünschte Conversion anzugeben, kann der Schritt Klickpreise anzugeben, übergangen werden.

Die Google Ads Budgetverteilung

Trotz der neuen Abrechnungsmodelle und der Smarten Gebotsstrategien, ist es weiterhin möglich, die volle Kontrolle über die Werbeausgaben zu behalten.
Auf Kampagnenebene, wenn gewollt auch auf Kontoebene, werden verschiedene Budgets für die einzelnen Kampagnen festgelegt. Google versucht die Anzeigen innerhalb des Budgets bestmöglich über den Tag auszuspielen. Das bedeutet, dass das Budget nicht direkt zu Beginn des Tages ausgegeben wird, sondern kontinuierlich über den Tag verteilt eingesetzt wird. Reicht das Budget nicht für eine 100-prozentige Ausspielung der Anzeigen, wird Google die Anzeigen nicht bei jeder Suchanfrage ausspielen.

Der Wettbewerb in Google Ads: Sind Google Ads überteuert?

Google hat in den letzten Jahren einiges dafür getan, dass es immer einfacher wird Anzeigen über Google Ads zu schalten. So wurde das Accountinterface vereinfacht und Google Ads Express ins Leben gerufen. Auch mithilfe der Smarten Gebotsstrategien wie “Klicks Maximieren” wird es Werbetreibenden einfacher gemacht, bezahlte Anzeigen zu schalten. 

Dies führt insgesamt dazu, dass mehr Werbetreibende Google Ads nutzen. In Verbindung mit dem bereits angesprochenen Auktionsprinzip sind als Konsequenz die Klickpreise in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Trotzdem sind Google Ads weiterhin ein wichtiger und vor allem rentabler Kanal, wenn die Kampagnen richtig eingesetzt und optimiert werden. Genau hier liegt die aktuelle Herausforderung: Es müssen die richtigen Einstellungen und Optimierungsschritte ergriffen werden, damit der Kanal Google Ads weiterhin funktioniert und rentabel ist.

YouTube ist aktuell underpriced

Einen Kanal innerhalb der Google Ads gibt es jedoch, der weiterhin underpriced ist: YouTube. Google selbst hat noch nicht genau herausgefunden, wie dieser Kanal vernünftig zu monetarisieren ist. Zwar werden vermehrt Anzeigen vor, während oder nach den YouTube Videos geschaltet, trotzdem wurde hier noch nicht die optimale Lösung gefunden.
Für Werbetreibende bedeutet dies, dass aktuell hier eine große Reichweite für wenig Geld zu haben ist. YouTube ist als möglicher erster Touch Point in der Awareness-Phase für die Zielgruppenansprache sehr wichtig. Nimmt man die steigende Verweildauer innerhalb YouTubes und den Shift von linearem TV hin zu On-Demand-Diensten hinzu, ist es nur zu empfehlen, YouTube in den Marketing-Mix aufzunehmen.

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