Google Display Ads

Lucas Obstfeld

FOUNDER

23. Juli 2021

In diesem Artikel lernst du, wie du Responsive Display Anzeigen bei Google Ads schaltest. Außerdem betrachten wir, welche Faktoren es dabei zu berücksichtigen gibt und wie man die Remarketing Funktion sinnvoll für sich einsetzt.

Was sind Responsive Display Anzeigen?

Die Google Ads Display Anzeigen haben sich wie die Textanzeigen auch in den letzten Jahren mehrfach verändert und weiterentwickelt. 

Durch die bereits angesprochene Größe des Displaynetzwerkes und der damit einhergehenden Vielzahl an unterschiedlichen Placements, war es oftmals sehr mühsam Display Anzeigen zu schalten. Lange Zeit war es notwendig, mehrere HTML-5 Anzeigen in verschiedenen Formaten für die einzelnen Placements zu erstellen und im Account hochzuladen. Dies hat vor allem Start-Ups und mittelständische Unternehmen davon abgehalten, Display Ads zu schalten. In der Praxis war oftmals der Aufwand für die Erstellung einfach zu groß. 

Das hat Google auch mitbekommen und die Responsiven Display Ads entwickelt. Wie der Name schon verrät, passen sich die Anzeigen dem Placement an, sie sind responsiv. Ähnlich wie bei ihrem Pendant, den Responsiven Textanzeigen, können mehrere Creatives, in verschiedenen Maßen und Textbausteine innerhalb einer Anzeige hinterlegt werden. Aus diesem Pool an Bausteinen erstellt Google dann automatisch eine Anzeige, die auf das jeweilige Placement, sei es in einer App oder auf einer Website, passt. 

In der Praxis bedeutet dies, dass der Aufwand ansprechende und passende Display Anzeigen zu schalten, deutlich abgenommen hat.

Google Display Ads: Ausspielung anhand von Zielgruppen

Display Ads werden mithilfe von Zielgruppen proaktiv an User ausgespielt. Das bedeutet, dass User nicht wie bei den Textanzeigen einen Begriff in die Suche eingeben und aktiv nach einem Ergebnis suchen, sondern die Anzeige unaufgefordert ausgespielt bekommen. Für die konzeptionelle Erstellung der Anzeigen ist es wichtig, im Hinterkopf zu behalten, dass die User eigentlich andere Inhalte konsumieren wollen und von der Anzeige unterbrochen werden. Das bedeutet, ein User, der einer bestimmten Zielgruppe zugeordnet ist, möchte morgens seine Wetterapp checken. Beim Öffnen der App wird ihm jedoch zunächst eine Display Anzeige ausgespielt. Die Anzeigen sollten so gestaltet werden, dass die Unterbrechung möglichst angenehm und kurzweilig ist.

Innerhalb der Display Kampagnen stehen fünf verschiedene Zielgruppenarten zur Verfügung. Die größte Unterscheidung wird zwischen Zielgruppen aus Google heraus, also Zielgruppen in die Google User aufgrund des Surfverhaltens und anderen Informationen zuordnet, und Zielgruppen auf Grundlage von Interaktion mit dem Unternehmen, der Website, dem YouTube Kanal etc. getroffen. Eine Übersicht über die verschiedenen Zielgruppen findest du hier!

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Ausrichtung vs. Beobachtung

Wie bei den Search Ads bereits angesprochen, gibt es zwei Möglichkeiten Zielgruppen zu einer Kampagne hinzuzufügen: Beobachtung und Ausrichtung. Anders als bei den Search Ads empfiehlt sich hier die Option Ausrichtung zu wählen. Denn die Anzeigen sollen nur an bestimmte Zielgruppen ausgespielt werden.

Display Remarketing Kampagnen

Eine sehr wichtige und spannende Möglichkeit User wieder anzusprechen und nochmals auf die Dienstleistung oder das Produkt aufmerksam zu machen, stellen sogenannte Remarketing Listen dar. In diesen Zielgruppen werden User erfasst, die mit dem Unternehmen bzw. der Website interagiert haben. Diese Listen kann man regelbasiert einstellen und so verfeinern, dass z.B. nur User angesprochen werden, die eine bestimmte Unterseite gesehen haben, aber keinen Kaufabschluss durchgeführt haben.
Durch das genaue Einstellen der Zielgruppen ist es möglich die User mit einer passenden, für sie relevanten Anzeige anzusprechen und sich so wieder ins Gedächtnis der User zu bringen. Wie bereits zuvor angesprochen, sind in der Regel mehrere Touch Points notwendig, um User von dem jeweiligen Produkt oder der Dienstleistung zu überzeugen. Remarketing Anzeigen stellen einen wichtigen Touch Point innerhalb der Customer Journey dar.

Optimierung der Display Kampagnen

Ein wichtiger Hebel in der Optimierung der Display Kampagnen ist das Pflegen der Placements. Das bedeutet, dass man sich in der jeweiligen Anzeigengruppe der Kampagne anschaut, wo die Anzeigen ausgespielt wurden und die jeweiligen KPIs dazu analysiert. So kann zum Beispiel analysiert werden, ob die CTR des Placements höher oder niedriger als der Durchschnitt der Anzeigengruppe ist. Ist der Wert niedriger als der Durchschnitt kann das Placement ausgeschlossen werden, damit das Budget auf besser funktionierende Placements verteilt wird. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass sich ein größerer Zeitraum, z.B. die letzten 14 oder 30 Tage, angeschaut wird.

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